Best Of Pflegestärken

Georg Kaufmann aus Mecklenburg-Vorpommern macht eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in Neustrelitz und hat bereits mit 17 Jahren angefangen. Es ist ein Beruf der ihn fordert, aber ihm auch gefällt

O-Ton „Einfach dieses Zwischenmenschliche, also den Leuten einfach zu helfen. Ich habe mir das so gedacht, wenn ich mal da liege würde, würde ich auch gerne, dass man sich gut um mich kümmert, und dass es demjenigen auch Freude bereitet sich um mich zu kümmern.“

 

Stephanie Bühring ist 33 Jahre und arbeitet als Altenpflegerin im Jakobi-Stift in Rostock. Sie mag ihre Arbeit besonders, weil sie Menschen helfen kann, die auf Unterstützung angewiesen sind. Und sie freut sich, dass sie sich mittlerweile mehr Zeit für den Bewohner nehmen kann, auch für persönliche Gespräche

O-Ton

„Das hat sich- finde ich, seit Anfang des Jahres geändert, weil es in der Dokumentation eine Umstellung gab. Es heißt nicht mehr Pflegeplanung, sondern Maßnahmenplan, den schreibt man einmal fertig und nur wenn sich was ändert, muss man es dokumentieren. Das macht die Dokumentation viel geringer und dadurch hat man auch viel mehr Zeit für die Bewohner.“

 

So ist zum Beispiel die 90jährige Heimbewohnerin Hella Wunder froh über die Hilfe, die sie täglich von den Pflegekräften bekommt und die sie sogar selbst aktiv unterstützt

O-Ton (Es ist für mich sehr erleichternd und wichtig, dass ich ausgezeichneten Kontakt zum Pflegepersonal habe, da auch gern bisschen helfe und unterstütze. Ich kann zum Pflegepersonal nur sagen, dass ich es ausgezeichnet finde, mit welcher Liebe, Gleichmäßigkeit, Einfühlung sie auf andere Menschen zugehen, was manchmal nicht einfach ist. Es gibt ja auch aggressive und welche die sich nicht angenehm artikulieren. Da habe ich großen Respekt davor.)

 

Für Krankenpfleger Georg Kaufmann ist außerdem interessant, dass es auch nach seiner Ausbildung viele weitere Karriere-Möglichkeiten gibt:

O-Ton „Das Schöne im Krankenhaus ist, es gibt ein Haufen Fort- und Weiterbildungen, durch ein Studium, was man mit ranhängen kann. Ich mache jetzt meine Ausbildung zum Krankenpfleger, dann werde ich noch meinen Rettungssanitäter machen. Was man hat, das hat man, das schadet einem ja nicht. Das bezahlt das Krankenhaus auch. Die sind hinterher, dass man das auch wahrnimmt.“

 

Ob Altenpflege, Gesundheits-und Krankenpflege, oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: Berufe in dieser Branche sind vielseitig und anspruchsvoll, und bieten eine Menge Aufstiegsmöglichkeiten. Interesse? Dann schaut Euch doch mal auf der Seite „Zeig-deine-Pflegestaerken“ um!

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