Pflegeassistent/in | Krankenpflegehelfer/in

gebiss.png

Jeder, der schon mal einige Tage im Krankenhaus verbringen musste, weiß: Auf diese Menschen ist Verlass! Krankenpflegehelfer sind für viele in unserem Land zu Recht so etwas wie Engel. Nicht nur, wegen ihrer weißen Arbeitsbekleidung – sondern auch, weil sie viel leisten. Als Krankenpflegehelfer unterstützt ihr Fachkräfte mit Examen bei der Versorgung und Pflege von Patienten. Bei der Pflegedokumentation und -organisation helft ihr ebenfalls mit, genauso wie bei Therapiemaßnahmen. Auf der Station seid ihr für Sauberkeit und Hygiene verantwortlich, macht die Betten, reinigt medizinische Geräte und unterstützt die Patienten beim Aufstehen, der Nahrungsaufnahme, dem Toilettengang, der Körperpflege und vielem mehr. Außerdem begleitet ihr sie zu Untersuchungen und messt ihre Vitalwerte – Puls, Temperatur und Blutdruck.

Was solltet ihr für die Ausbildung zum Pflegeassistenten bzw. Krankenpflegehelfer mitbringen?

Ihr benötigt Verantwortungsbewusstsein, solltet selbstständig arbeiten können und einen Sinn für Hygiene mitbringen. Die Fähigkeit zur Verschwiegenheit gehört natürlich auch dazu – all diese Eigenschaften sind im medizinischen Bereich unerlässlich. Natürlich gehören auch ein guter Umgang mit Menschen und eine gewisse Versiertheit in der Handhabung von Technik zu den Anforderungen an euch. Für eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer braucht ihr einen Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. 

Wie sieht die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer aus?

Zum Krankenpflegehelfer werdet ihr an Schulen des Gesundheitswesens ausgebildet, was in der Regel ein Jahr dauert. Es ist in manchen Bundesländern eine rein schulische Ausbildung, in anderen eine duale, also eine parallele Ausbildung in der Praxis (Betrieb) und der (Berufs-)Schule. In Niedersachsen und Hamburg lernt ihr zwei Jahre. Nach der Ausbildung arbeitet ihr in Krankenhäusern, Kureinrichtungen, Rehabilitationskliniken, Pflegeeinrichtungen, Sozialstationen oder in der ambulanten Pflege. Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. 

Dharma (37) sagt über ihre Arbeit als Krankenpflegehelferin:

„Auch nach 17 Jahren ist meine Arbeit immer noch eine Herausforderung. Jeden Tag muss ich individuell auf die Patienten eingehen. Zu Langzeitpatienten baut man eine Vertrauensbasis auf. Mit ihnen kann man Nachmittagsaktivitäten planen – seien es Spiele, Spaziergänge oder Filmnachmittage.“

Auf einen Blick

  • Voraussetzungen:Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsvergütung:Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe und Krankenpflegehilfe ist durch Gesetze und Verordnungen der Länder geregelt. Je nach Bundesland kann ein Anspruch auf Ausbildungsvergütung in unterschiedlicher Höhe bestehen.
  • Ausbildungsdauer: 1 Jahr (Bundeslandabhängig)
  • Aufstiegsmöglichkeiten: Im Anschluss kannst du eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft oder in der Gesundheits- und Krankenpflege machen und hast damit bessere Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten.